Wir nähen gegen den Mangel an Mundschutzmasken!

In der Meisterpolsterei wird bis auf eine zweiwöchige Pause rund um Ostern weiterhin zeitweise gearbeitet. „Außerhausberatung ist weiterhin erlaubt und möglich.“, sagt Hermann Peper. Zudem werden in der Werkstatt seit einigen Tagen Mundschutzmasken genäht. „Wir haben einige Meter Baumwollstoff gekauft, gewaschen und gemangelt, der derzeit zu dringend benötigten Masken verarbeitet wird“, erzählt Jutta Wiemann. Sie hat unter anderem von einer Freundin, die im Pflegehaus an der Obernfelder Allee in Lübbecke arbeitet, erfahren, dass die Schutzmasken gerade in den Pflege- und Senioreneinrichtungen dringend benötigt werden.
„Die Masken sind angenehm zu tragen und können bei einer Temperatur bis zu 90 Grad gewaschen werden“, erklärt Hermann Peper. Rund 150 Stück produzieren die beiden Näherinnen Sandra Katenbrink und Gerlinde Kirchner sowie Gerda Große-Wortmann täglich. Gefertigt werden die Mundschutzmasken in zwei verschiedenen Größen. Die Masken werden größtenteils gespendet, unter anderem an das Pflegehaus an der Obernfelder Allee, an den Ludwig-Steil-Hof in Espelkamp sowie an weitere Pflegeeinrichtungen im Altkreis Lübbecke.